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Projektleitung
Jean-François
Blanc
Kontaktperson
Memoriav
Pierre Smolik
ZUSTÄNDIGE
INSTITUTION
Association Atelier Zérodeux: Jean-François
Blanc; Gérard Ruey; Werner Schweizer
Kontaktperson:Jean-François
Blanc
Association Atelier Zérodeux
Z. I. Moulin-du-Choc C
1122 Romanel-sur-Morges
Tel. ++41 (0)21 869 75 45, Fax ++41 (0)21 869 75 49
STATUS
Stand des Projekts: abgeschlossen
Beginn: Dezember 2000
Ende: Januar 2003
Externes Projekt, von Memoriav unterstützt während der
Entwicklungsphase (1999)
ZUSAMMENFASSUNG
Atelier Zérodeux ist ein Projekt der Ecole cantonale
d'art de Lausanne mit dem Ziel,
ein audiovisuelles Gedächtnis der Expo.02 zu schaffen, als
Ausdruck neugieriger, ungewohnter, liebevoller oder kritischer
Blicke junger Kunstschaffender auf dieses Ereignis und die aktuelle
Schweiz.
Als
Spezialprojekt der Expo.02 wird es koproduziert von der Association
Atelier Zérodeux, der Expo.02 und der SRG SSR idée
suisse, mit Unterstützung des Bundesamtes für Kommunikation
(BAKOM), der Stiftung Volkart und der schweizerischen Hochschulen
für Gestaltung und Kunst.
Ab
Dezember 2000 führte Atelier Zérodeux zwei sich ergänzende
Projektteile durch:
-
Die Realisierung einer Serie von rund 50 Dokumentar-Kurzfilmen,
die sich in persönlicher Weise mit den verschiedenen Realitäten
der Expo.02 und ihrer Umgebung auseinandersetzen.
- Die
Realisierung einer Reihe von 60 freien Kurzbeiträgen (spots),
die sich von den Themen der Arteplages der Expo.02 (Pouvoir
et liberté; L'instant et l'éternité; Nature
et artifice; Moi et l'univers; Sens et mouvance) inspirieren
lassen und davon eigene Interpretationen entwickeln.
Ein
dritter Teil, die Schaffung einer interaktiven Installation, die
dazu diente, Beiträge der Besucherinnen und Besucher der
Expo.02 einzufangen, wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts
von der Ecole cantonale d'art de Lausanne
durchgeführt.
Ein
Ausbildungs- und Produktionsort wurde in Biel an der route d'Aarberg
66 eingerichtet.
In unmittelbarer Nähe der Arteplage gelegen, stand er den
Besucherinnen und Besuchern der Expo.02 während der Ausstellung
offen.
Die
Produktion der Dokumentar-Kurzfilme fand im Rahmen von Ateliers
statt, die offen waren für Studierende an den schweizerischen
Hochschulen für Gestaltung und Kunst und für junge unabhängige
Realisatorinnen und Realisatoren:
-
Ein erstes Atelier im Winter 2000/2001, hat acht Studierende und
fünf unabhängige Realisatorinnen und Realisatoren aus
verschiedenen Hochschulen und Regionen der Schweiz zusammengebracht.
Dreizehn Kurzfilme wurden realisiert.
- Am zweiten Dokumentarfilm-Atelier vom Herbst 2001 beteiligten
sich fünf Studierende und zwölf freie Filmschaffende.
Es entstanden zehn Werke.
- Im Frühjahr 2002 wurde das dtitte Atelier mit sechs Studierenden
und acht unabhängigen Filmschaffenden durchgeführt,
die zwölf Filme realisierten.
- Das vierte Dokumentarfilm-Atelier fand im Sommer 2002 mit fünf
Studierenden und zwölf freien Filmschaffenden statt. Sie
realisierten zwölf Filme.
An
der Produktion der freien Kurzbeiträge (spots) beteiligten
sich 17 AutorInnen.
Dieses
Projekt wurde mit Unterstützung folgender Institutionen entwickelt:
Loterie Romande, Fondation culturelle Suissimage, Ecole cantonale
d'art de Lausanne und Memoriav. Der finanzielle Beitrag von Memoriav
beschränkte sich auf den Bereich "Archivierung"
der Entwicklungsphase.
ZUGANG
ZU DEN DOKUMENTEN
-
Kollektion der 50 Kurz-Dokumentarfilme und 60 Spots auf fünf DVD
(vgl. Rubrik Publikationen / Dokumentation).
PUBLIKATIONEN
/ DOKUMENTATION
- Ein Dossier zum Projekt steht bei der Association Atelier
Zérodeux zur Verfügung.
- Atelier.02. In: idée suisse - Magazin 2/2001, S. 25-27.
- Kollektion der 50 Kurz-Dokumentarfilme und 60 Spots auf fünf
DVD, in Originalsprache mit deutschen, französischen oder italienischen
Untertiteln:
1. "60 Spots für Expo.02" : Kleine audiovisuelle Kunstwerke, inspiriert
von den Oberthemen der Arteplages.
2. "Die Baustelle" : Dreizehn Kurz-Dokumentarfilme, die im Winter
2000/01 entstanden, als die Expo.02 langsam sichtbar wurde.
3. "Biel und der Rest der Welt" : Zehn Filme aus dem Herbst 2001,
entstanden zwischen Biel und Osaka.
4. "Countdown/ Le compte à rebours" : Zwölf Dokumentarfilme aus
dem Frühjahr 2002, eine Art Fieberkurve der Zeit kurz vor Eröffnung
der Expo.02.
5. "Die Expo gehört uns" : Fünfzehn Berichte aus dem Inneren der
Landesausstellung, Sommer 2002.
VERANSTALTUNGEN
- Januar 2003, Solothurner Filmtage: Vorführung von acht
Kurz-Dokumentarfilmen
- Oktober 2002: Ausstrahlung der Spots im Rahmen von Cinéma
tout écran Genève, Viper Basel und Movie Award
Biel.
- September/Oktober 2002, Festival IMAGES02 Cinéma, Vevey
(15 Filme)
- 5. August 2002, PalaVideo Sony Muralto: Präsentation
Produktionen Atelier Zérodeux mit anschliessendem Empfang
anlässlich des Internationalen Filmfestivals Locarno
(5 Filme
und 12 Spots)
- April 2002, Visions du Réel Nyon (7 Filme und 15 Spots)
- Januar 2002, Solothurner Filmtage (5 Filme und 5 Spots)
- Ausstrahlungen SF DRS - TSR - TSI (Juni-August 2001: Filme
des ersten Ateliers, April-Mai 2002: Filme des 2. Ateliers,
Juli-August 2002: Filme des dritten Ateliers, September-Oktober
2002: Filme des vierten Ateliers)
- Premieren: 14. Juni 2001, Kino Palace Biel: Vorführung
der Filme des ersten Dokumentarfilm-Ateliers / 16. April 2002,
Filmpodium Biel: 60 Spots für Expo.02 / 30. Mai 2002, Kino
Palace Biel: Filme des zweiten Ateliers / 29. Juni 2002, Arteplage
Biel: Filme des dritten Ateliers / 21. September 2002, Yverdon-les-Bains:
Filme des vierten Ateliers
REDAKTIONSDATUM
DER PROJEKTBESCHREIBUNG
Februar 2003
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